Bounce-Management

Bounce-Management bzw. Bounce-Handling ist ein System, um problematische E-Mail-Adressen zu identifizieren und diese gesondert zu behandeln.

Bounce-Management ist ein System, mit dem Rückläufer (Bounces), die während eines E-Mail-Versands entstehen können, behandeln werden und die Empfängerliste von inaktiven, falschen oder gelöschten E-Mail-Adressen befreien kann – in den meisten Fällen automatisch.

Je größer die Empfängerliste wird, desto häufiger bekommt man Probleme mit Rückläufern. Rückläufer sind Mailings, die nicht erfolgreich zugestellt werden konnten und der Versand-Mailserver in Form einer Status-E-Mail darüber benachrichtigt wird.

Sobald eine E-Mail nicht erfolgreich zugestellt werden konnte und der Versand-Mailserver darüber benachrichtigt wird, wird die Statusmail bzw. Reportmail, die den Versender über den Fehler informieren soll, in einem speziellen Postfach archiviert.

Erst jetzt beginnt die Schwerstarbeit beim Bounce-Management.

Das Postfach, in dem alle Rückläufer landen, wird von einem Script in bestimmten Zeitabständen abgerufen und die enthaltenen Nachrichten werden dabei analysiert.

Es wird unter anderem ermittelt, ob:

Temporäre Fehler werden in der Regel sehr großzügig behandelt und der Versand an die entsprechende E-Mail-Adresse wird für eine kurze Zeit eingestellt, bis der Fehler behoben wurde.

Sollte es sich um einen permanenten Fehler handeln, wird die E-Mail-Adresse meist deaktiviert oder gleich gelöscht, damit an diese kein E-Mail-Versand mehr möglich ist, weil permanente Fehler für eine "schlechte E-Mail-Adresse" sprechen.

Und an schlechte E-Mail-Adressen sollte man keine E-Mails versenden, weil dies der Reputation des Mailservers schadet und das wiederum die Zustellbarkeit aller E-Mails negativ beeinflussen kann – eben dafür benötigt man das Bounce-Management.

Das Bounce-Management hilft ungemein dabei, die Listenhygiene deutlich zu verbessern.

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