Zustellbarkeit (Deliverability)

Unter Zustellbarkeit, auch deliverability genannt, versteht man die Fähigkeit, E-Mails ohne Probleme in das Zielpostfach eines Empfängers zu bringen.



Die Zustellbarkeit spielt im E-Mail-Marketing eine entscheidende Rolle, denn diese stellt sicher, dass möglichst viele E-Mails in den Postfächern der Empfänger landen und nicht auf dem Weg verloren gehen oder durch Filter geblockt werden.

Die Zustellbarkeit ist gerade bei Massenmailings oder dem Newsletter-Versand sehr wichtig, denn eben bei solchen Kampagnen müssen die Zielserver schnell reagieren und entscheiden, ob der Versand legitim ist oder gar schädlich für die Empfänger sein kann.

Es gibt mehrere Faktoren, die über die Zustellbarkeit von Massenmails entscheiden, die wichtigsten sind:

1. Die Reputation des Mailservers

Die Reputation des Mailservers ist absolut kritisch, wenn man Massenmailings betreibt.

Wenn ein Mailserver in der Vergangenheit bereits negativ aufgefallen ist, weil beispielsweise über den gleichen Mailserver Spam verschickt wurde, verschlechtert sich die Reputation des Mailservers.

Ebenso kann der Mailserver völlig sauber sein, aber das IP-Netz, über welches die E-Mails versandt werden, einen schlechten Ruf haben, auch das beeinflusst die Zustellbarkeit der E-Mails.

Es gilt, die Reputation der Mailserver und des IP-Netzes immer im Auge zu behalten und im Fall der Fälle rechtzeitig gegenzulenken, um vor allem bei Massenmailings eine maximale Zustellbarkeit zu erzielen.

2. Spam-Begriffe im Betreff oder Inhalt

Sehr häufig ist die Zustellbarkeit schlecht, weil eine E-Mail zu viele Spam-Begriffe enthält. Je mehr Begriffe in der E-Mail enthalten sind, die auch Spammer häufig bei ihren illegalen Kampagnen nutzen, desto wahrscheinlicher ist es, dass die E-Mail vom ISP geblockt wird.

Wird die E-Mail als Spam qualifiziert, landet diese nicht wie gewünscht im Hauptpostfach des Empfängers, sondern im Spam-Ordner oder kann ganz geblockt werden und wird an den Empfänger nicht zugestellt.

Es gilt, seine E-Mails frei von häufigen Spam-Begriffen zu halten, denn diese haben einen großen Einfluss auf die Zustellbarkeit bzw. deliverability der E-Mail.

3. Double-Opt-in Listen

Eine ebenso große Rolle spielt die Qualität der Verteilerliste. Sollte man seine E-Mail-Kontakte nicht per Double-Opt-in bestätigen, wird dies in jedem Fall negative Folgen für die Zustellrate haben.

Bei einer Anmeldung durch Double-Opt-in stellt man sicher, dass ein neuer Interessent nach dem Eintrag in die Liste eine E-Mail bekommt, in der ein Link enthalten ist, um die Anmeldung zu bestätigen.

Wer auf das Double-Opt-in verzichtet, wird viele inaktive oder falsche E-Mail-Adressen in der Empfängerliste haben und dadurch die Reputation der Mailserver in Gefahr bringen und auch die Zustellbarkeit signifikant verschlechtern.

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